Aktuelles zum Jahresbeginn

Aktuelles zum Jahresbeginn

Noch ist es kalt, aber manchmal ist es gerade die weiße Winterlandschaft, die in geheimnisvoller Weise glitzert.

Darum starten wir schon am 18. Februar um 14 Uhr in Flieht zu einer sagenhaften Wanderung vom Artemishof zum Pechberg. Von unserem Gründungsmitglied und Vorstandsvize Lothar Priewe lassen wir uns zum Pechberg leiten, wo eine heiße Überraschung auf uns wartet. Geschichten aus alter und neuer Zeit haben wir selbstverständlich dabei.
Treffpunkt: Artemishof, Suckower Str. 28, 17268 Flieth-Stegelitz, Eintritt frei, Spenden sind Willkommen.

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Wundersame Lady kommt nach Gerswalde

Wundersame Lady kommt nach Gerswalde

Nicht nur die Uckermark hat mysteriöse Sagengestalten. In der ganzen Welt erzählen sich die Menschen aller Zeiten, was sie erleben, was sie bewegt. Phantasie und Wirklichkeit verschmelzen dabei manchmal zu zauberhaften oder schaurigen Bildern.

Am Samstag, den 3. Dezember 2016 um 16 Uhr lädt der Verein Uckermärkischer Mythengarten ins Café Dorfmitte nach Gerswalde ein, um einmal Geschichten auch aus anderen Regionen zu erzählen. Mit dabei sind Tiffany Anderjaska mit einer Geschichte aus ihrer einen Heimat, den Philippinen, Juliette Melzow vom Café Dorfmitte mit Querxen, Margrit Starick, Wahlgerswalderin mit einer Sage vom Oberuckersee und Johanna Martin, die aus dem unweiten Oderberg sagenhaftes zu berichten hat.

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Jäger Ringel

Jäger Ringel

Die Auseinandersetzung der armen Menschen mit dem Wohlstand des Schlossherren von Milmersdorf mündete in die Sage vom Jäger Ringel, der kein anderer als der leibhaftige Teufel war und dafür sorgte, dass der Herr stets sein frisches Wildbret hatte.

Gleich in welcher Richtung dieser einen Schuss abfeuerte, sofort lag das gewünschte Wild vor seinen Füssen. Der Preis für den Vorteil sollte sein vielgeliebter Sohn sein, den er aber nur hergeben musste, wenn er sich in einem Kahn auf dem Kölpinsee befand. Das dachte der Schlossherr durch Verbote verhindern zu können. Mehr lesen

Sagenhaft verzauberter Herbst

Sagenhaft verzauberter Herbst

Während die Natur draußen ihr Farbenspiel vollbringt, bevor die große Ruhephase des Winters beginnt, sind wir Menschen sehr beschäftigt. In Schulen und Universitäten wird gelernt. In der Verwaltung und Wirtschaft wird geprüft, was in diesem Jahr noch alles geschafft werden muss.

Die Tage werden kürzer und das Licht nimmt ab. Früher hat man sich um diese Jahreszeit gemeinsam am Kamin versammelt und einander Geschichten erzählt. In der Uckermark hat fast jeder Ort ein paar zu bieten.

Der Uckermärkische Mythengarten e.V. hat es sich seit vielen Jahren zu einem Ziel gemacht, diese Sagen bekannter zu machen. An zehn verschiedenen Plätzen in der Landschaft kann man sie entdecken in Form von kunstvoll gestalteten Rastplätzen. Ein nächstes Ziel für den Verein wäre es, die schön gestalteten und von den Besuchern geliebten Plätze auch auf bestimmten Karten eintragen zu lassen.

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Die drei Schönen von Berkenlatten

Die drei Schönen von Berkenlatten
Es war der Amtmann aus Suckow, einer derer von Arnim, ein mächtiger Mann, der lange vor dem dreißigjährigen Krieg in dieser armen kargen Gegend seinen Reichtum anhäufte. Die Bauern flüsterten sich deshalb zu, dass es bei ihrem Herrn nicht mit rechten Dingen zugehen könnte. Schon das Sprechen über eine solche Möglichkeit löste grosse Angst aus, so dass die Bauern hart arbeiteten und ohne Murren jede Ungerechtigkeit einsteckten, denn ihre Vermutungen hatten vielleicht einen realen Kern. Eines Tages,

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Rastplatz in Berkenlatten an der Wüsten Kirche

Rastplatz in Berkenlatten an der Wüsten Kirche

Ein cirka 20 Tonnen schwerer Findling, an dem unweit von hier jahrzehntelang die Pflüge der Bauern zu Bruch gingen, konnte mit Hilfe des Gutes Temmen für diesen Rastplatz zur Sage von den Drei Schönen geborgen werden. Gestaltet wurde der Platz von den Künstlern Johanna Martin und Lutz Dölle. Der Rastplatz bei der Wüsten Kirche in Berkenlatten wurde im Jahr 2006 geschaffen, vom Landkreis Uckermark gefördert und in Kooperation mit dem unweit gelegenen Straußenhof eingeweiht.

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Pult für den Weiher in Götschendorf

Pult für den Weiher in Götschendorf

Der Verein Uckermärkischer Mythengarten hatte zur weiteren Gestaltung des Sagenrundweges in Götschendorf einen Mosaikworkshop für das Wochenende vom 18. bis zum 20. Juli ausgeschrieben. Dabei ging es um die Verbindung der Sagen vom Hecht mit dem Rucksack und dem Goldzahn aus dem Gotts-See und von der untergegangenen Stadt im Kölpinsee. Vier Mädchen im Alter von neun bis dreizehn Jahren und zwei Jungen – sechs und neun Jahre waren mit Katrin Kaiser aus Götschendorf und Kathrin Walter aus Milmersdorf gekommen, um das Wochenende mit den Mythengärtnern zu verbringen. Mehr lesen

Sagen diesseits und jenseits der Oder

Sagen diesseits und jenseits der Oder

GRENZÜBERSCHREITENDE JUGENDARBEIT

Die Grundschule Milmersdorf ist eine der ersten Kooperationspartner des Vereins Uckermärkischer Mythengarten aus dem Gründungsjahr 2004. Das erste gemeinsame Projekt hieß „Sagen erzählen und gestalten“, und wurde vom Jugendamt des Landkreises und dem Programm DAVID aus ESF-Mitteln gefördert. Damals verbanden die Schüler der fünften und sechsten Klasse die beiden Götschendorfer Sagen „von der untergegangenen Stadt im Kölpinsee“ und „vom Hecht mit dem Rucksack und dem Goldzahn“ zu einer fantasievollen Geschichte und führten ihre Geschichtenerfindung im Amtssitz Gerswalde vor einem großen Publikum wie ein Theaterstück auf. Sie waren es auch, die die ersten Mosaike für einen Rastplatz am Gotts-see in Götschendorf gestalteten. Mehr lesen

soziokulturelle Projekte – Ausschnitt 2006

soziokulturelle Projekte  – Ausschnitt 2006

In soziokulturellen Projekten, gefördert durch das Jugendamt des Landkreises Uckermark und durch ESF-Mittel aus dem DAVID-Programm sind die Rastplätze in Götschendorf zur Sage vom Hecht mit dem Goldzahn und dem Rücksack und in Fergitz zu der Sage vom Roten Hans entstanden.

Das Jugendamt des Landkreises Uckermark hat den Verein mehrfach unterstützt und aus dem Programm: Netzwerke und soziales Ehrenamt Mittel bereitgestellt, um Kindern und Jugendlichen die Beteiligung an den Rastplatzprojekten des Vereins zu ermöglichen. Workshops, zu denen durch die Templiner und Prenzlauer Zeitung aufgerufen wird, sind gefragt. Besonders die dramatische Platzentwicklung in Berkenlatten hat das öffentliche Interesse geweckt. Die hauptsächlich kleineren Kinder im Alter von sechs bis 10 Jahren legten unter Anleitung der Bildhauerin Johanna Martin für den Sagenstandort in Berkenlatten insgesamt neunzehn Mosaike, Mütter kochten, halfen beim Formenbau, Väter mischten Beton, sorgten für Feuer zum anwärmen und hielten den Grill in Gang.

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