Über den Verein

Seit 2004 engagiert sich der Uckermärkische Mythengarten e.V. für die Sichtbarmachung des uckermärkischen Sagenschatzes in der Landschaft. Sagen werden erforscht auf ihren historischen Gehalt, die sagenhaften Orte ausfindig gemacht. Die einzigartigen Schauplätze werden wo dies möglich, in der Landschaft gestaltet. Dabei bezieht die Arbeit die Ortsansässigen,  auch Kinder und Jugendliche sowie Künstler ein.

An 10 Sagenstandorten gibt es bereits künstlerisch gestaltete Rastplätze. Sie erweitern das touristische Angebot der Uckermark für Wanderer und Radler, aber auch für Besucher, die per Auto mehr über die wunderbare Landschaft erfahren wollen.

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Ziel ist es, den Farben der Natur in der einzigartigen wie unberührt wirkenden Landschaft die Farben der Kultur hinzuzufügen. Die Kulturlandschaft Uckermark als vorwiegend landwirtschaftlich genutztes Gebiet hat eine reiche mittelalterliche Geschichte, die der Verein zum Zwecke der Erholung, Bildung, Toleranzerziehung und Wirtschaftlichkeit dem Vergessen entreißen und mit schönen Plätzen würdigt.

Die Sagen und Legenden erzählen alten vergessenen Gottheiten, dem Untergang der slawischen Kultur, von Begegnungen mit dem Teufel und von der Schläue und Unbeugsamkeit der Uckermärker. Ihr historischer und mythologischer Gehalt wird untersucht. Oft entdecken wir Themen wie Toleranz und Intoleranz, die uns auch heute stets aufs Neue begegnen und zu bewältigen sind. Die bereits entstandenen zehn Plätze entlang des touristischen Wegenetzes von Prenzlau bis Joachimsthal tragen dazu bei, die unvergleichlich schöne Kulturlandschaft Uckermark wie einen Garten von Sagen und Legenden mit Körper und Geist zu erleben. Wir möchten ein Nachdenken über das Woher und Wohin unserer Gesellschaft anregen und das Gemüt zum Schwingen zu bringen.

Mit der geschaffenen Infrastruktur sind herausragende Anziehungspunkte entstanden ermöglicht durch eine Förderung des Landkreises und viel ehrenamtliches Engagement. Touristische Leistungsträger können diese in ihren Angebotskatalog aufnehmen und mit interessierten Einrichtungen und Initiativen vernetzen. Das umfangreich ausgestattete Buch: „Blütenblätter im Kaffee“ bietet dazu Information und Wegweiser.

Gestaltet sind die Rastplätze mit witterungsbeständigen Materialen. Es wurden vorwiegend Feldsteine und Mosaike – aber auch Eichen- und Robinienholz verarbeitet.

Zum Territorium Uckermark gehören die Kerngebiete des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin und die unverwechselbaren geologischen Erscheinungen des Nationalen GeoParks Eiszeitland am Oderrand. Es ist zugleich Aktionsfeld des Uckermärkischen Mythengarten e.V., der in dieser stillen Landschaft das Denken und Fühlen der Menschen aus vergangenen Jahrhunderten durch gestaltete Sagen und Legenden zum Klingen bringt. Dem Verein wurde für seine geführten Wanderungen das Prüfzeichen des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin verliehen. Er ist Mitglied des Kuratoriums Nationaler GeoPark Eiszeitland am Oderrand.